Interessantes und Aktuelles rund um die KUHN GmbH:
Stadtentwässerung Göttingen
Juli 2010 – Neubau der mechanischen Reinigung auf dem Hauptklärwerk Göttingen
Wir hatten bereits an dieser Stelle im September 2009 über das Großprojekt Göttingen mit einem Auftragswert von 1,2 Mio. € berichtet.
Nachdem nun alle baulichen Voraussetzungen ausgeführt waren, lief einigen Wochen der vereinbarte Probebetrieb zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten.
Die Großanlage wurde nun ihrer Bestimmung übergeben. Von der Inbetriebnahme haben uns einige Bilder erreicht.
Die Firma KUHN sagt Danke für die gute Zusammenarbeit mit Planer und Auftraggeber.
IFAT 2010
13. - 17. September 2010 | IFAT 2010
Die Firma KUHN GmbH wird vom 13. - 17.09.2010 wieder auf der Messe IFAT 2010 in München präsent sein, und zwar in der Halle A2, Stand Nr. 227.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Harkenumlaufrechen Iran
Mai 2010 | Harkenumlaufrechen KHU Zahedan/Iran
Robuste, zuverlässige und langlebige Maschinen für die härtesten Einsatzfälle werden weltweit gebraucht und nachgefragt.
Während viele Hersteller aus Kostengründen ihre Maschinen immer weiter „optimieren“ und gleichzeitig bereit sind, immer größere Abstriche bei der Robustheit und Langlebigkeit zu machen, geht die Firma KUHN konsequent den Weg der „best practice“.
Gerade der Harkenumlaufrechen KHU kann bei breitesten und tiefsten Gerinnen eingesetzt werden. Durch den Paternoster-Fahrstuhleffekt können die bewegten Massen und damit die Kräfte auf Ketten, Räder und Lager auf ein Minimum reduziert werden.
Während der Wettbewerb billigste Ketten aus Kunststoff oder verzinkten Materialien anbietet, werden bei KUHN konsequent nur gehärtete Edelstähle in höchster Qualität eingesetzt.
Auch Kunden aus dem Iran haben die Vorzüge des KHU zu schätzen gelernt und einen weiteren Umlaufrechen bestellt. Nachdem alle erforderlichen Zoll- und Auslieferungsformalitäten über die staatlichen Stellen erbracht und erfüllt waren, fand anschließend eine Abnahme im Hause KUHN statt. Unter den Augen von strengen Prüfern wurde die Transportkiste verschlossen und auf die Reise in den Iran geschickt.
Wir bedanken uns für diesen Auftrag und sind sicher, dass diese Maschine langfristig für den Kunden eine echte Investition in die Zukunft darstellt.
Kläranlage Großzimmern
Mai 2010 | Kläranlage Großzimmern
Umfangreiche Umbaumaßnahmen auf der Kläranlage Großzimmern im Landkreis Darmstadt-Dieburg neigen sich dem Ende entgegen.
Gleich zwei völlig verschiedene Gewerke wurden zeitgleich von der Firma KUHN umgesetzt. Dabei haben wir erneut bewiesen, dass unsere Kunden sich auf unsere Kernkompetenz als Anlagenbauer sowie als erfahrener Maschinenbauer verlassen kann.
Zum Einen wurde die mechanische Schlammeindickung erneuert. Die in die Jahre gekommenen Eindickerzentrifugen wurden durch moderne, leistungsstarke Aggregate ersetzt. Die zum Betrieb notwendigen Nebenaggregate wie Zufuhrpumpen, Flockungsmittel-Aufbereitungsanlagen und Armaturen wurden ebenfalls erneuert. Insbesondere wurden Schwächen der alten Anlage in die Neuplanung mit einbezogen, so dass die von KUHN gebauten Fördereinrichtungen vom Typ KSF zum Abtransport des getrockneten Schlammes zur vollsten Zufriedenheit funktionieren. Neben dem Abtransport des Schlammes in eine eigens dafür gebaute Schlammlagerhalle zur Lagerung und Nachtrocknung, kann der Schlamm - auch durch geschickte Anordnung von Zwischenabwurfmöglichkeiten -direkt in Transportfahrzeuge abgeworfen werden.
Der komplette Umbau wurde auch elektro- und steuerungstechnisch von uns umgesetzt. Alle Schaltschränke wurden mit modernsten Kommunikationsmöglichkeiten und Prozessvisualisierung ausgestattet. Auch hier zeigte sich, dass die Philosophie „alles aus einer Hand“ dem Kunden große Vorteile bringt.
Zum Anderen wurde auch die Maschine zur mechanischen Reinigung durch eine neue ersetzt. Da ein für die vorhandene Zulaufmenge sehr schmales Gerinne besteht, konnte ein Filterstufenrechen vom Typ KSR-S besonders punkten. Die extra schmal ausgeführten Seitenwangen dieses Rechentyps lassen viel Platz für die wirksame Filterfläche übrig. Damit wird es möglich, auch noch in kleinsten Gerinnen die bewährte Filterstufentechnik anzuwenden - und dies bei besonders niedrigen Anstauhöhen.
Der vorgeschaltete Rechen KSR-S arbeitet in die von KUHN unverwüstlich gebaute Rechengutwaschpresse vom Typ KWP. Mit hervorragender Waschleistung und gigantischen Presskräften ist diese Maschine als zuverlässigste Waschpresse weithin bekannt. Viele Billigprodukte, auch namhafter Hersteller, können nicht annähernd dauerhaft Gleiches leisten, wie Vergleichsversuche eindeutig bewiesen haben. Auch die Steuerung wurde im Hause KUHN gebaut, denn keiner kennt seine Maschinen besser als der Hersteller selbst.
Wir danken dem Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung Groß-Zimmern für das entgegengebrachte Vertrauen und die getroffene Entscheidung.
Jazz in der Fabrik
08. Mai 2010 | Clubatmosphäre in der Werkshalle - Rhythmen im Takt der Maschinen - Grenzgänger des Jazz im Dreiländereck
JazzWerk ist eine Initiative regionaler Künstler und Unternehmer, die sich zum Ziel gesetzt hat, die kulturelle Landschaft in der Region Neckar-Odenwald-Tauber zu bereichern. Zu den Initiatoren gehören Willi Pfannenschwarz für die Fa.Seitenbacher (Buchen), Christoph Schneider für die OKW-Gruppe (Buchen), Michael Kuhn für die Fa. Kuhn (Höpfingen), Hannes Wolf für die Fa. Aurora (Mudau) und Bernhard Berberich für die Volksbank Franken. Den künstlerischen Teil repräsentieren Christian Roos (Musik) und Bichan Maschajechi (Kunst). Die bisher beteiligten Unternehmen agieren als Sponsoren und als Ausrichter für die Veranstaltungen, die in deren Werkshallen stattfinden.
Nach dem überaus erfolgreichen Premierenkonzert der Initiative „JazzWerk“ im vergangenen Herbst startete nun die zweite Runde der Veranstaltungsreihe, die von Künstlern und Unternehmern der Region ins Leben gerufen wurde, um herausragenden Jazzmusikern der Metropolregion ein angemessenes Podium und dem lokalen Publikum Jazz auf höchstem Niveau bieten zu können. Das zweite Event der JazzWerk-Reihe fand am 08. Mai um 20 Uhr in dem Firmengebäude der Firma Kuhn (Franz Kuhn-Str. 1-3, 74746 Höpfingen) statt.
Auch diesmal war es den Initiatoren gelungen, einige der profiliertesten Jazzmusiker der Metropolregion für JazzWerk zu gewinnen: Sandra Klinkhammer, die nach ihrem klassischen Klarinettenstudium ein Studium in Jazz-und Popgesang absolvierte und eine mehrjährige erfolgreiche Tätigkeit als Dozentin im Fach Jazz-und Popgesang an der JMK-Musikschule Buchen nachweisen kann und in Höpfingen ihr Album „Engelszungen“ präsentieren wird, sowie Albérto Menéndez, der mit seiner vierköpfigen „Alberto Menéndez Group“ den zweiten Teil des Abends gestaltete und eine Auswahl eigener Kompositionen vorstellte.
Schnecke Kochertürn
22.04.2010 | Zweite Wasserförderschnecke wurde in Kochertürn / Jagst montiert
Hierzu der Bericht vom 04.05.2010 in der Heilbronner "Stimme":
Schwergewicht schnurrt
Von Ute Plückthun
Neuenstadt - Knifflige Aufgabe im Kochertürner Hauptpumpwerk: In Millimeterarbeit und bei laufendem Betrieb wurde die zweite der beiden neuen Rohrschneckenpumpen eingesetzt. Insgesamt 390 000 Euro lässt sich der Zweckverband Abwasserbeseitigung Unteres Kochertal die Generalsanierung kosten, die bis Ende Mai abgeschlossen sein soll.
Zehn Tonnen schwer ist die geschlossene Rohrschneckenpumpe, die im Gras darauf wartet, einmontiert zu werden. Ihre 30 Jahre alte Vorgängerin wird derweil zur Verschrottung auf einen Schwerlastkraftwagen verladen. Von außen sieht sie verrostet aus. Innen sind "ihre Blätter verschlissen, deshalb lässt auch die Förderleistung nach", erklärt Diplomingenieur Michael Kuhn, geschäftsführender Gesellschafter der Höpfinger Firma Kuhn, die auf technische Anlagen spezialisiert ist. "Sie hatte die durchschnittliche Lebensdauer von 20 Jahren weit überschritten", bestätigt Neuenstadts Bürgermeister Norbert Heuser.
Ein Kran ist vor Ort, um die neue Stahlpumpe in das Pumpwerk einzusetzen. Kein leichtes Unterfangen, schließlich soll die 14,60 Meter lange Pumpe schon beim Abladen in den später erforderlichen 40-Grad-Winkel gebracht werden. Immer wieder misst der bauleitende Obermonteur Siegbert Hilbert mit der Wasserwaage nach, mehrfach müssen die Kettenglieder am Kran verstellt werden. "Wir machen uns lieber jetzt ein bisschen mehr Mühe, denn da unten kommt man nicht so gut hin", sagt Kuhn. Das ist nicht die einzige komplizierte Situation. "Relativ schwierig war auch, das Wasser immer am Fließen zu halten", sagt Ingenieurin Dagmar Feinauer von der Bitzfelder Ingenieurgesellschaft Nußbaum, die für die Planungs- und Überwachungsleistungen zuständig ist. Dazu kamen wenige Meter entfernt Tauchmotorpumpen zum Einsatz, eine doppelte Pumpleitung wurde als Bypass verlegt. Derweil konnte zu Jahresbeginn im Hauptpumpwerk die erste der beiden Rohrschneckenpumpen erneuert werden, nachdem dort der Sumpf am Schachtboden trocken gelegt und mit einer Trennwand zwischen den Pumpen versehen worden war.
Die erste Pumpe schnurrt bereits seit Ende Januar und hebt mit einer Leistung von 115 Litern in der Sekunde das im ebenen Freispiegel ankommende Abwasser aus Hardthausen, Neuenstadt und Dahenfeld an, damit es zur Verbandskläranlage in Stein transportiert werden kann.
Nach knapp einer Stunde sitzt die zweite Rohrschneckenpumpe in ihrem Schacht und wird festgeschraubt. Ab Mitte Mai wird auch diese ebenfalls netto 40 000 Euro teure Zwillingsschwester startklar sein. "Eine der beiden Pumpen ist immer im Einsatz, wenn es stark regnet, werden beide benötigt", erläutert Feinauer deren Funktion und hebt ihre Langlebigkeit, Robustheit und Sparsamkeit hervor.
Mit der Montage an der "wichtigsten Stelle im ganzen Netz" ist Heuser ebenso zufrieden wie Kuhn. Abschließend soll nun der in seinem Betonbestand teilsanierte Pumpenschacht fertig gestellt werden und ein Trapezdach erhalten.
IFAT China
Mai 2010 | Messe IFAT China
Unser Geschäftführer Jürgen Kuhn wird am 05. und 06. Mai 2010 auf einem Gemeinschaftsstand der German Water Partnership GWP auf der IFAT Messe in China als Repräsentant unserer Firma teilnehmen.
Delegationsreise Spanien
März 2010 – Delegationsreise nach Spanien
Geschäftsführer Michael Kuhn nahm vom 15. – 18.03.2010 an einer Wirtschaftsdelegationsreise unter der Leitung von Wirtschaftsminister Ernst Pfister nach Spanien teil.
Christmas Island
Dez. 2009 – März 2010 | Chrismas Island, Australien
Ein nicht alltägliches Geschenk ging kurz vor Weihnachten bei der Firma KUHN water experts ein: In Form eines Eilauftrages wurden wir von der australischen Regierung über unseren dortigen Agenten zur Lieferung von zwei Kompaktanlagen vom Typ KKA beauftragt.
Ein Blick auf die Landkarte führte uns mitten in den Indischen Ozean zwischen Indonesien / Java und Australien auf die abgeschiedenen Weihnachtsinseln.
Mit der Annahme des Auftrages begann dann ein Rennen gegen die Zeit.
Viele technische Details mussten geklärt werden, da die beiden Anlagen mit der kompletten Mess- und Schaltanlagentechnik beauftragt wurden.
Neben Fragen zur Transporttauglichkeit und Schutzarten mussten auch die Werkstoffe genauestens überprüft werden.
Während die beiden Anlagen die Fertigungsschritte durchliefen, musste parallel die komplizierte Frachtfrage geklärt werden.
Aufgrund der Dringlichkeit entschloss man sich für eine abenteuerliche Frachtreise zu den Weihnachtsinseln: zu Land, zur Luft und zu Wasser werden diese Anlagen zu ihrem Bestimmungsort unterwegs sein: Die ersten 600 km von Höpfingen nach Amsterdam/NL per LKW – dann wird bei der Beladung in ein Großraumflugzeug die Stunde der Wahrheit kommen, ob die Abmessungen der Transportboxen exakt eingehalten wurden – nach einer Flugreise um den halben Erdball werden die beiden Kisten dann in Sydney/Australien von einem „Express-Truck“ übernommen. Zwei Fahrer werden rund um die Uhr die 4000 km lange Strecke zwischen Sydney und Perth zurücklegen – dort wird dann der ebenso lange Transport zu den Christmas Islands von einer Schifffahrtgesellschaft übernommen.
Da die beiden Kompaktanlagen KKA bereits im Werk Kuhn getestet wurden, sind wir sicher, dass diese schon bald zuverlässig ihre Arbeit verrichten werden.
Kochertürn
März 2010 | Rohabwasserpumpwerk Kochertürn
Nah an die Grenze des technisch Machbaren kamen die Projektbeteiligten der Firma KUHN beim Pumpwerk Kochtertürn des Abwasserzweckverbandes Unteres Kochertal.
Zwei Rohrschneckenpumpen vom ehemals Schweizer Fabrikat „Trummer“ waren in die Jahre gekommen und mussten ausgetauscht werden. Eine der beiden Schnecken war sogar durch einen Hüllrohrbruch ausgefallen.
Eigentlich war dieser Auftrag auf den ersten Blick keine ungewöhnliche Aufgabe für die Spezialisten der Firma KUHN, doch aufgrund der imposanten technischen Abmessungen eine Herausforderung für alle.
Keine andere Wasserförderschneckenbauform ist in der Lage, ähnliche Förderhöhen zu überwinden. Bei einer Gesamtlänge von 14,6 m ist die sich ergebende Durchbiegung so gering wie möglich zu halten.
Bei diesen zweigängigen Schnecken sind Hüllrohr und Zentralrohr miteinander fest und unlösbar verbunden. Nachdem die Innenschnecke gefertigt war, musste das zweigeteilte Hüllrohr mit einem Durchmesser von 1100 mm beidseitig über die Innenschnecke geschoben werden. Dafür mussten die Fertigungstoleranzen in engsten Grenzen gehalten werden. Diese Arbeit war eine Meisterleistung unserer Werkstatt und mit einem Gesamtgewicht von fast 12000 kg für unsere technischen Hilfsmittel grenzwertig.
Nach der gemeinsamen Werksabnahme mit dem Auftraggeber – dem AZV Unteres Kochertal – und dem IB Nussbaum aus Bretzfeld, konnte die Erste der beiden beauftragten Schnecken zur Montage freigegeben werden. Allein die Abholung und der Transport vom Werk KUHN wurde zum Abenteuer. Das Abladen und Einbringen der Schnecke auf der Baustelle gestaltete sich ebenfalls äußerst schwierig, denn nachdem der Schwerlasttransporter entladen war, steckte er in der Winterlandschaft des Kochertals fest. Mit Hilfe von zwei Traktoren und dem unkomplizierten, beherzten Eingreifen des Personals konnte der Frachtführer „befreit“ und die Schnecke eingebaut werden.
Wir danken dem AZV Unteres Kochertal für das ausgesprochene Vertrauen und freuen uns, in Kürze über eine erfolgreiche Inbetriebnahme berichten zu können.
Besuch Alt-Bürgermeister und Alt-Kreisräte
03. März 2010 | Besuch Alt-Bürgermeister und Kreisräte
Am 03.03. besuchten Alt-Bürgermeister und Alt-Kreisräte des Neckar-Odenwald-Kreises unsere Firma.
Nach einer Firmenpräsentation durch unseren Geschäftsführer Michael Kuhn, erfolgte ein Rundgang durch die verschiedenen Hallen und Fertigungsabteilungen unserer Firma.
Die Damen und Herren zeigten sich beeindruckt von unseren Maschinen, die weltweit zum Einsatz kommen.